Archiv

25.08.2015
OV K42 zu Gast bei DL0WW
Fritz Wendel, DB2UB / Roland Martin DL4IAH / Frank Decker DL4IQ / Armin Schweikardt DK7IK / Gerd Brem DB5WC



Gerd sorgt immer für das Gute Essen.

24.08.2014
Impressionen vom Tag der offenen Tür am 23.08.2014 finden Sie hier


21.07.2014
Im Schatten der Fußball - Weltmeisterschaft, fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, fand ein anderes sportliches Ereignis statt: die World Radio Team Championship (WRTC), die Weltmeisterschaft des Amateurfunks. Über einen Zeitraum von 3 Jahren hatten sich 59 Teams aus 32 Ländern für die Endrunde qualifiziert. Ein Mitglied unseres Lampertheim Amateur Radio Clubs, der 38 jährige Stefan von Baltz DL1IAO, hatte mit seinem Mannschaftskameraden Manfred Wolf DJ5MW, 42, diese Qualifikation erreicht.

Spezifisch und zugleich faszinierend am Kurzwellen-Radio Sport ist die dortige Sportarena: unser Globus! Die Kurzwellen Funker benötigen zum Aufbau von Kontakten nämlich die Ionosphäre, die wiederum vom jahres- und tageszeitlichen Stand der Sonne abhängt. Über Reflexionen an dieser die Erde umhüllenden Schicht erreichen Signale der Funkamateure die ganze Welt. Um in einem Funkwettbewerb erfolgreich zu sein, gilt es möglichst viele Funkverbindungen mit möglichst vielen Ländern der Erde innerhalb von 24 Stunden zu tätigen. Verbindungen mit anderen Kontinenten zählen mehr als mit dem eigenen Kontinent oder dem eigenen Land. Jedes erreichte Gebiet der Erde, eingeteilt in Zonen der International  Union zählt einen Multiplikator Telecommunication Punkt auf jedem der zugelassenen Kurzwellenbändern. Diese Regeln im Zusammenhang mit den komplexen Abhängigkeiten der Ausbreitungsbedingungen erfordern neben dem technischen und betriebstechnischen Können eine wohlüberlegte Strategie.
 
Der Austragungsort der Endrunde war in der Gegend um Boston, an der Ostküste der USA, aus je einem Zelt pro Team, mit vom Organisatoren gestellten Antennen und unter Einsatz eines Stromgenerators. Der gesamte Betrieb der 59 Teams wird durchgehend auf regelkonformes Verhalten von je einem internationalen Schiedsrichter überwacht.

Das Besondere: die „Zuschauer“ sind gleichzeitig Teilnehmer, nämlich die Funkamateure weltweit, mit denen die Verbindungen zustande kommen. Um „Cheerleading“, das Unterstützen nur des Favoriten durch Fang Gemeinschaften zu vermeiden, werden die Rufzeichen der WRTC -Teilnehmer ausgelost und dem ebenfalls ausgelosten Schiedsrichter des Teams übergeben, der den versiegelten Umschlag mit dem Rufzeichen erst 15 Minuten vor Beginn des Wettbewerbs öffnen darf. Dann muß von allen absolute Funkstille bis zum Start eingehalten werden. Sich zu erkennen zu geben hätte sofortige Disqualifikation des Teams zur Folge. Über ein Life -Score -Board kann man den Verlauf des Wettbewerbs verfolgen und jeder kann sehen,  wie „sein“ Team im Rennen liegt, aber man weiß nicht unter welchem Rufzeichen es arbeitet.

Dass ein 24-Stunden Marathon spannend wird, wenn die 59 Besten der Welt gegeneinander antreten liegt auf der Hand. Schon bald sezte sich unser Team unter den TopTen fest und arbeitete sich Stunde um Stunde weiter nach oben, erreichte sogar einige male den zweiten Platz, um dann wieder überholt zu werden. Es wurde ein zähes Ringen, und am Ende zeigte das Life Score Board den 4. Platz für Dr. Stefan von Baltz. Aber das war noch nicht alles. Der gesamte Funkverkehr mußte jetzt überprüft werde, denn nur korrekt ausgetauschte Informationen werden gewertet. Die Auswertung konnte erst begonnen werden, nachdem Amateurfunkstationen aus aller Welt nach 6 Stunden ihre Aufzeichnungen an die Jury eingesand hatten. 24 Stunden volle Konzentration inmitten atmosphärischer Störungen, Stimmengewirr und Morsezeichen mit Tempo 180 Zeichen pro Minute oder mehr zehren an der Substanz. So ist es nicht verwunderlich, dass es in den Platzierungen noch einige Verschiebungen geben konnte.
Es gab Preise für die meisten Sprechfunkverbindungen, für die meisten Telegrafieverbindungen und für die meisten erreichten Länder. Dann gab es den Preis für das Log mit den wenigesten Fehlern. Der Festredner betonte, dass das aus seiner Sicht die wichtigste Auszeichnung sei, denn exzellentes Operating zeigt das höchste Können. Hier wurden Stefan v. Baltz und Manfred Wolf auf die Bühne gerufen. In der Gesamtwertung erreichten die beiden sogar den dritten Platz. Sie haben mit nur 8000 Punkten Vorsprung auf den vierten gewonnen, das sind etwas mehr als ein Tausendstel oder knapp eine einzige Verbindung! Kann das noch knapper sein? Den ersten Platz belegte ein Team aus USA, praktisch ein Heimspiel, den zweiten Platz das Team aus der Slowakischen Republik.
Wir sind stolz auf unser Team, das an unserer Clubstation trainiert hat. An einem „Tag der offenen Tür“ am 23. August 2014 können die beiden in Lebensgröße gesehen werden und natürlich auch die Station, wo sie einen Teil der Vorbereitung und Qualifikation absolviert haben: In Lampertheim, in der Bauhofstrasse 16.






23.04.2014
Infos zu den Arbeitstreffen findet Ihr ab sofort auf dieser Seite


05.04.2014
Verabschiedung Werner Kalb DG9ZT
 
Lampertheimer Amateurfunker verabschieden nach 12 Jahren Vereinsführung DG9ZT. Er wurde für sein Ehrenamt mit der Goldenen Ehrennadel des LARC ausgezeichnet.

 


22.03.2014

Der LARC ist nun auch bei Facebook vertreten:
https://www.facebook.com/DL0WW

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